Tour Divide Gespräch mit Jay Petervary

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Eddie Clark
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TOUR DIVIDE GESPRÄCH MIT JAY PETERVARY

Die Great Divide Mountain Bike Route durchquert das Zentrum der Vereinigten Staaten und zieht sich über etwa 2.700 Meilen entlang der Kontinentalen Wasserscheide von Kanada bis nach Mexiko. Getreu dem Motto „Wo es eine Strecke gibt, gibt es auch ein Rennen“ stellen sich jedes Jahr Fahrerinnen und Fahrer dieser gewaltigen Herausforderung. Sie fahren selbstversorgend und wetteifern darum, wer die Strecke am schnellsten in einem lose organisierten Event, dem sogenannten Tour Divide, bewältigen kann. Wir haben den siebenfachen Teilnehmer und diesjährigen Sieger Jay Petervary getroffen und ihn zu seinen Erfahrungen befragt.

What makes the Tour Divide unique compared to other global endurance races?

“The Tour Divide is the granddaddy of all events. It’s the first of its kind. It has shaped bikepacking into what it is today. That said, it will never be and can’t be duplicated. It doesn't necessarily have a Race Director; it has a philosophy and a simple set of rules on a stale website, by design and on purpose. It’s the racers and community that run the event. It’s also uniquely long and takes racers two-to-three weeks to finish. It’s a personal journey filled with personal growth—if you let it be.”

Did you expect this winning outcome going into the race?

“I never ‘expect’ to win. Being that these journeys are so long, I know anything can happen no matter how much I prepare or train. Sure, I’m a competitor and have a lot of earned experience that gives me confidence, but I go into all events with a mindset of making sure I enjoy it, finish it, and do the best I can. In the end we will see what happens.”

Was waren einige der denkwürdigsten Momente während des diesjährigen Rennens?

„Wenn man bedenkt, dass ich diese Strecke nun schon zum siebten Mal gefahren bin, habe ich jedes Jahr andere Beweggründe. Dieses Jahr standen die Menschen in den Gemeinden im Mittelpunkt, die ich bei früheren Rennen gesehen und/oder kennengelernt habe, einige davon kenne ich bereits seit 2007.

Kirsten in der Brush Mtn Lodge vor Steamboat Springs, CO ist immer ein Highlight – und in der Regel meine erste Dusche nach sieben oder acht Tagen! Der Empfang, den ich in der Skyline Lodge in Platoro, CO bekommen habe, war mehr als luxuriös. Nachdem ich mit ihnen zu Abend gegessen und ein Bier getrunken hatte, durfte ich in einem Airstream übernachten und sie hatten fertige PB&Js für mich zum Mitnehmen vorbereitet! Sylvia im Snack Shack (wer es kennt, weiß Bescheid) in New Mexico zu besuchen, ist auch immer ein Highlight!

Ich nehme mir auch immer vor, neue Leute kennenzulernen. Dieses Jahr war es auf der Llama Farm vor Helena, MT, wo mich der Hausmeister um 2 Uhr morgens willkommen hieß, nachdem ich mich verfahren hatte und zu spät ankam! Das sind definitiv Höhepunkte, aber als Rennfahrer weiß ich auch, dass sie Zeit kosten. Für mich ist es das aber wert.

Mein tiefster Tiefpunkt war gleichzeitig meine größte Herausforderung. Ich habe mir schon früh an jedem Fuß einige sehr empfindliche, weiche Stellen zugezogen, die einfach nicht heilen wollten. Es fühlte sich an, als würde ich auf zerbrochenem Glas laufen. Es war zeitweise unerträglich.“

Welches war das für dich persönlich wertvollste Ausrüstungsstück, das du auf die Fahrt mitgenommen hast?

„Ich probiere ständig Neues aus. Dieses Jahr war es meine PEdALED Hydro Vest. Ich habe in der Vergangenheit viele Westen benutzt, aber einige der Features, wie die durchgehende Mesh-Tasche am Rücken, sind genau die Details, die für mich den Unterschied machen. Mir geht es um alles, was Prozesse beschleunigt, Dinge einfacher macht und es mir mit weniger Aufwand ermöglicht, schneller voranzukommen. Diese Weste hat mir dabei geholfen.“

Während Jay seinen Winter damit verbringt, sein eigenes Ultra-Event – Fat Pursuit – sowie ein paar Wintercamps zu veranstalten, freuen wir uns darauf, ihn im Laufe der spannenden Rennsaison des nächsten Jahres wieder auf dem Rad zu sehen. Glückwunsch, Jay!